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Berg Rambynas

Der Berg Rambynas hat schon immer das Augenmerk der Reisenden auf sich gezogen. Von der Spitze des Berges hat man eine spektakuläre Aussicht auf Nemunas und seinen Ufer, auf dem das Panorama der Städte Tilsit und Ragaine erkennbar ist. Man glaubt, dass hier einst einer der wichtigsten heiligen Orte der Schalauer war. Die Historiker vermuten, dass auf dem Berg Rambynas die Burg der Schalauer – Ramigė, die im Jahre 1276 von den Kreuzrittern vernichtet wurde, gelegen war. Heute wird nur der übriggebliebene Vorfeld des Berges als Berg Rambynas genannt. Ein großer Teil des Berges stürzte im Jahre 1835 ein nachdem er von der Nemunas weggespült wurde. Weitere Stürze ereigneten sich in 1878 sowie im Sommer 1926. Die Höhe des heutigen Rambynas beträgt 45,4 Meter über dem Meeresspiegel. Der Berg Rambynas wurde insbesondere durch die Persönlichkeiten Martynas Jankus und Vydūnas berühmt. Im Jahre 1884 hat man angefangen hier die Feierlichkeiten zum Johannistag zu veranstalten zu denen Menschen aus ganz Litauen kamen.

Der heilige Berg Rambynas wurde mit einem Altar ausgeschmückt – entworfen vom preisgekrönten Bildhauer Regimantas Midvikis - das eine tiefe historische Bedeutung hat. wurde. Es symbolisiert die Dreifaltigkeit der Baltischen Götter – Patrimpas, Perkunas und Patulas.

Die von Martynas Jankus und Vydunas wiederbelebten Feierlichkeiten zum Johannistag auf dem Berg Rambynas werden immer noch am 23. Juni gefeiert und „Das Geflecht der Traditionen“ genannt.

Friedhof von Bitėnai

Hierbei handelt es sich um einen hervorragend gepflegten Friedhof, der sich auf dem Bergfuß von Rambynas befindet. Dieser Friedhof ist der Ort der ewigen Ruhe für Vydunas, Martynas Jankus, Valteris – Kristupas Banaitis, Jonas Vanagaitis, Elena Grigolaityte-Kondrataviciene, Aleksandras Zvinakis sowie vielen anderen wichtigen litauischen Personen. Ein Metalltor, der nach dem Projekt von Martynas und Marija Purvinai erarbeitet wurde, schmückt den Friedhofseingang. Auf dem oberen Teil des Tores wurden die Worte von Vydunas `Spindulys esmi begalinės šviesos` (in einem Strahl gibt es unendlich viel Licht) eingefräst. Um den Friedhof wurde ein Holzzaun von den Mitgliedern des Vydunas Vereines errichtet. Dekorative Bäume und Büsche, die von dem Naturwissenschaftler Julius Balciauskas aus Heydekrug eingepflanzt wurden, schmücken den Friedhof. Manche Gräber sind mit immergrünen Grabbepflanzungen verziert, die aus den beschnittenen Tannen geformt sind.

Hexentanne

Die Hexentanne ist einer von den zehn beeindruckendsten Bäume Litauens, die einen Besuch Wert ist. Das Naturdenkmal wächst im Vilkyciai Wald. Das Alter der Tanne wird auf 150 Jahre vermutet. Dieses Naturdenkmal hat 18 Stämme gehabt. Ein Naturereignis, Schneebruch, hat am 11. November 2007 einen der Hauptstämme abgebrochen. Im Moment besitzt die Tanne 17 Stämme. Manchmal wird sie auch „Hexenbesen“ genannt. Diesen Namen hat sie im Jahre 1960 aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu einem Besen von der Wissenschaftlerin Eugenija Simkunaite erhalten. Der Baum ist 32,5 Meter hoch, der Stamm hat einen Umfang von 1 Meter in der Höhe und 5,1 Meter an der Abzweigung.

Weißstorch-Kolonien

Der Landkreis Pagegiai ist berühmt für seine Weißstorch-Kolonien – in Kucai, Bitenai und Mociskiai. Die Ornithologen aus dem Windenburger Eck haben die Weißstorch-Kolonie in Kuncai zur größten Kolonie in Litauen erklärt. Interessant ist, dass die Störche angefangen haben ihre Nester in den Kiefern zu bauen. In der Theorie bauen die Weißstörche keine Nester in den Nadelbäumen. Im Sommer kann man das Leben der Storch-Kolonie in Bitenai aus der Nähe betrachten. Dafür ist hier ein spezielles Monokular vorgesehen, welches das Bild bis zu 60 Mal vergrößert. Das ist eine wunderbare Attraktion für die Kinder. 

Trakehner

Der Trakehner ist die älteste Reitpferderasse in Europa, die im XVIII Jh. im Gestüt von Trakehnen (eine Siedlung auf dem östlichen Königsberger Teil Kleinlitauens, im Rajon Neterow) gezüchtet wurde. In dem jetzigen Territorium des Landkreises Pagegiai wurden die Trakehner in den Pferdehöfen der Sereiklaukis und Silgaliai Anwesen. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Zucht dieser Reitpferderasse eingestellt. Erst als Litauen ihre Unabhängigkeit erlangte, wurde die Tradition der Pferdehaltung der ältesten Reitpferderasse in Europa in der Region Pagegiai und ganz Litauen auf die Initiative von dem Silgaliai Pferdehof wiederbelebt. Die Touristen können auch die Trakehner Pferderasse bewundern und das Reiten im Pferdehof ausprobieren. Für größere Gruppen empfehlen wir eine Reservierung http://www.litrakehner.lt/.

 


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